Albert Kamm ist ein Hans Dampf in vielen Gassen: Lokalpolitiker, Unternehmer und auch Lehrbeauftragter der Hochschule Esslingen. Die akademische Kooperation hat jetzt Früchte getragen: Gemeinsam mit dem Fachbereich Fahrzeugtechnik Service hat er kürzlich einen Preis für die beste „Umweltidee“ gewonnen. Sie lautet: Jedes neue Automobil soll zum Luftreiniger werden und nicht nur eigenen sondern auch von anderen Verursachern erzeugten Feinstaub minimieren. „Egal welche Antriebsart. Ob Diesel, Benziner, Gas, Hybrid oder Elektro. Alle Fahrzeuge helfen mit, den vorhandenen Feinstaub aus der Umgebungsluft heraus zu filtern. Und die Menschen – insbesondere in Städten wie Stuttgart – atmen auf“, schildert Kamm seinen Ansatz.

Seit 2011 wird der „Deutsche Ideenpreis“ von dem zur Dekra gehörenden Deutschen Institut für Betriebswirtschaft in verschiedenen Kategorien vergeben. Der Jury gehören Manager aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft an. An Kamms Idee gefiel ihr nicht nur die Auseinandersetzung mit aktuellen Umweltbelastungen, sondern auch das partnerschaftliche Modell zwischen Wirtschaft, Hochschule und Studierenden zur Weiterentwicklung und Realisierung. Der erste Prototyp mit Feinstaubfilter-Management soll laut Kamm ein BMW 116i sein. Wir wünschen viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung!